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Passt das zusammen?

Darum Systemische Therapie und Somatic Experiencing!
18. Januar 2026 durch
Passt das zusammen?
zusammenbesser.team, Friederike Rose-Simonow
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Im November habe  ich eine neue Weiterbildung am Odenwaldinsitut begonnen, wo ich bereits große Teile meine systemischen Ausbildung  genossen habe. Jetzt besuche ich bei Elfriede Dinkel-PfrommerSomatic Experiencing® – ein körperorientierter Ansatz in der Traumaarbeit. 

Der Eisbär in der Therapie

Für mich ist das kein Bruch mit dem, was ich bisher getan habe, sondern eine konsequente Erweiterung. In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Nicht alles, was Menschen belastet oder verletzt hat, ist über Worte zugänglich. Manche Erfahrungen liegen tiefer – im Nervensystem, im Körper, in automatischen Reaktionen, die sich dem bewussten Denken entziehen.

Wenn Worte nicht reichen

Gespräche, Reflexion, das gemeinsame Ordnen von Erfahrungen sind wertvoll. Und gleichzeitig stoßen sie manchmal an Grenzen. Dann wissen Menschen sehr genau, warum sie so reagieren – und können es trotzdem nicht ändern. Der Körper bleibt im Alarm, obwohl der Kopf längst verstanden hat.

Somatic Experiencing® setzt genau dort an. Nicht mit Konfrontation, nicht mit „noch mehr darüber reden“, sondern mit feiner Wahrnehmung:

  • Was passiert gerade im Körper?
  • Wo ist Spannung, wo Entlastung?
  • Wie kann das Nervensystem Schritt für Schritt wieder Sicherheit lernen?

Heilung braucht verschiedene Kanäle

Ich glaube nicht an den einen richtigen Weg. Menschen sind unterschiedlich, Biografien sind unterschiedlich, Traumata wirken unterschiedlich. Deshalb braucht es verschiedene Zugangswege:

  • kognitive und emotionale Einordnung

  • Beziehung und Resonanz

  • und manchmal ganz ausdrücklich: den Körper als Ressource

Der Körper ist nicht nur der Ort, an dem Trauma gespeichert wird – er ist auch der Ort, an dem Regulation, Stabilität und Veränderung möglich werden.

Eine Erweiterung, kein Ersatz

Diese Ausbildung ersetzt meine bisherige systemische Haltung nicht. Im Gegenteil: Sie ergänzt sie. Systemisch zu arbeiten heißt für mich schon immer, den Menschen im Zusammenhang zu sehen – mit sich selbst, mit anderen, mit seiner Geschichte. Der Körper gehört untrennbar dazu. Ich freue mich auf diesen neuen Lernweg.

Und darauf, noch genauer hinschauen, hinhören und hinspüren zu können. Denn Veränderung beginnt manchmal nicht mit einem neuen Gedanken  - sondern mit einem kleinen Moment von Sicherheit im Körper

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