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Katzenschnurren beruhigt

Was hat das mit unserem vegetativen Nervensystem zu tun?
1. März 2026 durch
Katzenschnurren beruhigt
zusammenbesser.team, Friederike Rose-Simonow
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Alles gut. Keine Gefahr in Sicht

Viele Menschen merken es sofort: Eine Katze schnurrt – und der Körper wird ruhiger. Die Schultern sinken, der Atem wird tiefer, der Kopf ein bisschen leerer. Das liegt unter anderem an der tiefen, gleichmäßigen Vibration des Katzenschnurrens. Diese tiefen Frequenzen liebt unser Nervensystem. Sie signalisieren: Alles gut. Keine Gefahr in Sicht. 

Die Hauptschwingungen, die für uns wohltuenden Frequenzen des Katzenschnurrens, liegen dabei häufig im besonders niedrigen Bereich zwischen 20 und 50 Hertz. Genau dieser Frequenzbereich wird in Studien mit Entspannung, Stressreduktion und sogar Geweberegeneration in Verbindung gebracht.  Tiefe, rhythmische Vibrationen können das parasympathische Nervensystem aktivieren: die Herzfrequenz geht runter, der Muskeltonus geht runter, die Atmung wird ruhiger. Das Katzenschnurren ist monoton, vorhersehbar und rhythmisch; also genau das Gegenteil von Stress, Termindruck und Push-Nachrichten. Unser Körper hört das nicht nur, er spürt es auch. 

Zusätzlich ist Schnurren mit Nähe und Berührung verbunden. Ein ruhiger Körper hilft einem anderen, ebenfalls ruhiger zu werden; das nennt man Co-Regulation. Katzenschnurren ist zwar kein magischer Heilcode, aber es ist ein gutes Stimmungsgesamtpaket für das Nervensystem: Tiefe Frequenz + Rhythmus + Nähe = mehr Ruhe. Apropos: falls keine Katze in der Nähe ist hilft  Summen, langsames Atmen oder sanfte Rhythmen. Das wirkt erstaunlich ähnlich.

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