Traumasensible Therapie
Traumasensibel · DGSF zertifiziert · Gießen/Wieseck & online
Wenn das Leben Spuren hinterlässt
Belastende Erfahrungen gehören zum Leben. Manche entstehen durch einzelne einschneidende Ereignisse wie einen Unfall, eine schwere Erkrankung, einen Verlust oder Gewalterfahrungen. Andere entwickeln sich über viele Jahre hinweg – durch emotionale Vernachlässigung, anhaltenden Stress, unsichere Beziehungen oder wiederholte Überforderung.
Nicht jedes belastende Ereignis führt zu einem Trauma. Entscheidend ist, ob unser Nervensystem die Erfahrung ausreichend verarbeiten konnte. Ist eine Situation überwältigend, können Schutzmechanismen entstehen, die uns zwar zunächst helfen zu überleben – uns später jedoch im Alltag einschränken.

Psychotherapie (systemisch) in Gießen
Psychotherapie hilft
Dr. Friederike Rose-Simonow bietet Systemische Therapie, Paartherapie und Coaching in Gießen an.

Traumasensible Psychotherapie (systemisch) in Gießen
Trauma hat viele Gesichter
Dr. Friederike Rose-Simonow bietet Systemische Therapie, Paartherapie und Coaching in Gießen an.

Trauma hat viele Gesichter. Oft erkennen Betroffene den Zusammenhang zwischen ihren heutigen Beschwerden und früheren Erfahrungen zunächst gar nicht.
Die Folgen eines Traumas sind vielfältig. Manche Menschen erleben Ängste oder Panik. Andere fühlen sich dauerhaft angespannt, erschöpft oder innerlich leer. Schwierigkeiten in Beziehungen, Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen oder das Gefühl, immer funktionieren zu müssen, können ebenso Ausdruck eines überlasteten Nervensystems sein. Auch Zwangsstörungen, Esstörungen oder selbstverletzednes verhalten können Folge einer taaumatischen Erfahrung sein.
Keines dieser Symptome beweist für sich allein das Vorliegen eines Traumas. Ähnliche Beschwerden können auch ganz andere körperliche oder psychische Ursachen haben. Erst die individuelle Lebensgeschichte und der gesamte Zusammenhang geben Hinweise darauf, ob traumatische Erfahrungen eine Rolle spielen. Deshalb suchen wir in der Traumasensiblen Therapie nicht nie nach einem Etikett, sondern immer nach einem stimmigen Verständnis der Beschwerden im Kontext der individuellen Lebenserfahrungen.
Wie ich arbeite
In meiner systemischen Arbeitsweise verstehe ich Symptome als sinnvolle Anpassungsleistung und nicht als Defizit. Was heute belastend erscheint, war häufig einmal eine hilfreiche Strategie. Rückzug, ständige Wachsamkeit, übermäßiges Funktionieren oder das Abschalten von Gefühlen waren möglicherweise die beste verfügbare Antwort auf eine schwierige Lebenssituation.
Gleichzeitig erweitere ich meine Arbeit kontinuierlich durch die Weiterbildung in Somatic Experiencing® (SE) nach Dr. Peter Levine. Die Erkenntnisse aus der modernen Traumaforschung und die körperorientierten Methoden des SE lasse ich bereits heute in meine therapeutische Arbeit einfließen. Dadurch können neben Gedanken, Gefühlen und Beziehungen auch der Körper mit seinen unwillkürlichen Reaktionen unseres Nervensystems berücksichtigt werden – immer in dem Tempo, das sich für Sie sicher und stimmig anfühlt.
Mir ist wichtig, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem Sie sich verstanden fühlen und sich nicht erklären oder rechtfertigen müssen. Gemeinsam wollen wir verstehen, welche Erfahrungen Sie geprägt haben, welche Schutzstrategien Ihr Nervensystem entwickelt hat und welche Ressourcen Ihnen helfen können, wieder mehr Sicherheit und Lebendigkeit zu erleben.
Ziel ist nicht, Vergangenes ungeschehen zu machen. Ziel ist es, dass Vergangenes nicht länger Ihr heutiges Leben bestimmt.
Weiterführende Denkimpulse
Wenn Sie sich intensiver mit dem Thema Trauma und Traumafolgestörung beschäftigen möchten, finden Sie hier weitere Informationen:
Sicherheit als Basis der Therapie
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